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So sagte ich

So sagte ich
Kinderweinen, Kinderlachen,
der Lärm des Tages und der Nacht,
dieses und viel and’re Sachen
haben mich einst taub gemacht;
und sprichst Du noch so leise Worte
über die Liebe, die betört -
sie öffnen meines Herzens Pforte,
sagte ich doch: Ich hab’ gehört.
 
Und meine Stummheit, meine Stille,
die mich zum ew’gen Schweigen bringt:
vergebens jener starke Wille,
dem jedes leichte Wort misslingt.
Mögen sie spotten, jene Damen,
auch über meinem stillen Grab -
Ruf’ ich nur einmal Deinen Namen,
sag’ ich, dass ich gesungen hab’.
 
Und mag ich blind sein dieses Leben,
nur Dunkelheit um mich herum:
ich wüsste Dir so viel zu geben,
ganz gleich ob blind, ob taub, ob stumm;
und mag die ganze Welt nichts taugen
mit leichten Werten, die vergeh’n -
Schaute ich einmal Deine Augen,
so sagte ich: Ich hab’ geseh’n.

Dann, eines Tages, werd’ ich gehen,
verlassen diese dunkle Welt;
und habe ich nur Dich gesehen,
die meine Dunkelheit erhellt:
Ich brauch’ kein Mitleid, kein Erbarmen,
kein Ziel, nach dem man ewig strebt -
schlief’ ich nur ein in Deinen Armen
so sagte ich: Ich hab’ gelebt!